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RCS Business Messaging · Österreich

RCS Business Messaging in Österreich – der SMS-Nachfolger, der wirklich ankommt

Ihre Marke mit Namen, Logo und Häkchen direkt in der Nachrichten-App.

RCS ist der Nachfolger der SMS: dieselbe vorinstallierte App auf dem Handy, aber mit Markenname, Logo, Bildern und antippbaren Buttons. Ich habe Verträge mit den Anbietern, über deren Netze mehr als 95 % aller in Österreich genutzten SIM-Karten laufen – und genau daran scheitern die meisten Anbieter in Österreich.

Verifizierter Absender statt anonymer NummerNetzzugang für über 95 % der SIM-Karten in ÖsterreichAutomatischer SMS-Fallback für alle ohne RCS

So sieht RCS beim Empfänger aus: Markenname, Häkchen, Bild und antippbare Antworten – ohne dass jemand eine App installieren muss.

Die Zahlen dahinter

Warum RCS gerade jetzt der interessanteste Kanal in Österreich ist

Vier Zahlen, die erklären, warum ich das Thema für österreichische Betriebe ernst nehme – und was davon belegt ist.

über 95 %der in Österreich genutzten SIM-Karten laufen über Netze, mit denen ich Verträge habe
3.072Zeichen pro Nachricht statt 160 bei der klassischen SMS
10Produkte oder Angebote in einem Karussell – in einer einzigen Nachricht
+186 %prognostiziertes Wachstum des weltweiten RCS-Geschäftsverkehrs bis 2027

Quellen: RTR Telekom Monitor, Jahresbericht 2025 (Marktanteile, Stand Ende 2025) · Google RBM-Entwicklerdokumentation (Zeichen- und Kartenlimits) · Juniper Research, April 2026 (Volumenprognose). Belastbare österreichische Öffnungs- oder Klickraten für RCS gibt es öffentlich noch nicht – wer Ihnen welche nennt, hat sie aus einem anderen Markt übertragen.

Grundlagen

Was RCS Business Messaging ist – in drei Absätzen erklärt

RCS steht für Rich Communication Services und ist der offizielle Nachfolger der SMS. Der Standard kommt von der GSMA, also von der Vereinigung der Mobilfunkbetreiber selbst. Für Ihre Kundinnen und Kunden ändert sich dabei genau nichts: Die Nachricht landet in derselben Nachrichten-App, die auf jedem Handy vorinstalliert ist. Niemand muss etwas herunterladen, sich registrieren oder Sie erst in ein Adressbuch aufnehmen.

Was sich ändert, ist alles andere. Statt einer nackten Nummer sehen Empfänger Ihren Firmennamen, Ihr Logo und Ihre Markenfarbe – und in der Nachrichten-App ein Verifizierungshäkchen, das bestätigt, dass Sie wirklich Sie sind. Statt 160 Zeichen Text haben Sie bis zu 3.072 Zeichen, dazu Bilder, Videos und PDF-Dateien bis 100 MB. Statt „Antworten Sie mit JA" gibt es antippbare Buttons: Termin bestätigen, Route anzeigen, anrufen, Kalendereintrag anlegen, Angebot öffnen.

Wenn Unternehmen diesen Kanal für Kampagnen und Kundenkommunikation nutzen, heißt das RCS Business Messaging – oft abgekürzt als RBM. „RCS Marketing" ist dasselbe, nur aus Marketingsicht formuliert: Angebote, Aktionen und Erinnerungen, die im Posteingang landen, den fast jeder Mensch mehrmals täglich öffnet. Der entscheidende Unterschied zu E-Mail und Newsletter ist nicht die Technik, sondern der Ort: Sie sind dort, wo private Nachrichten ankommen – und genau deshalb muss der Inhalt sitzen.

Für mich ist RCS aus einem sehr nüchternen Grund spannend: Ich baue seit Jahren Prozesse und Funnels, an deren Ende ein Mensch etwas tun soll – einen Termin bestätigen, ein Angebot ansehen, zurückrufen. Jeder Kanal, der zwischen Absicht und Handlung Reibung wegnimmt, verbessert sofort die Zahlen dahinter. RCS nimmt fast die gesamte Reibung weg: kein Login, keine App, kein Suchen im Postfach. Ein Fingertipp.

Der eigentliche Engpass

Netzzugang: Verträge mit den Anbietern hinter über 95 % der österreichischen Nummern

Der Grund, warum RCS Business Messaging in Österreich bisher kaum jemand anbietet, ist kein technischer, sondern ein vertraglicher. Google beschreibt in der eigenen Entwicklerdokumentation ganz offen, wie die Freischaltung eines Absenders funktioniert: In Netzen, in denen der Betreiber die Freigabe selbst steuert, lehnt dieser die Freischaltung ab, wenn kein Vertrag mit dem Absender besteht. Wörtlich heißt es dort, man brauche direkte Vereinbarungen mit diesen Netzbetreibern, bevor ein Absender in ihren Netzen starten darf.

Genau hier hört es bei den meisten auf. Österreich hat nur drei physische Mobilfunknetze – jedes einzelne bedeutet eine eigene Verhandlung, eine eigene Prüfung, eine eigene Freigabe. Für internationale Anbieter steht dieser Aufwand bei knapp neun Millionen Einwohnern in keinem guten Verhältnis zum Volumen. Deshalb schreiben viele Plattformen für Österreich nur, dass sie „mindestens einen großen Netzbetreiber" unterstützen. Das ist ein wichtiger Unterschied: Sie erfahren erst nach dem Versand, wen Sie nicht erreicht haben.

Ich habe Verträge mit den Anbietern, über deren Netze mehr als 95 % aller in Österreich genutzten SIM-Karten laufen. Die Zahl ist keine Schätzung, sondern eine Addition aus dem Telekom Monitor der Regulierungsbehörde: Auf die drei Netzbetreiber selbst entfallen Ende 2025 rund 81 % aller aktiven SIM-Karten, die beiden größten netzfremden Anbieter – die ebenfalls in diesen Netzen funken – bringen rund 10 % und rund 5 % dazu. Jeder dieser Werte ist einzeln ausgewiesen. Und weitere Netze gibt es in Österreich nicht: Die Behörde hält ausdrücklich fest, dass es hierzulande genau drei echte Netze mit eigener Infrastruktur gibt.

Ehrlich dazugesagt: Netzzugang ist nicht dasselbe wie RCS-Reichweite. Ob eine einzelne Nummer eine RCS-Nachricht anzeigen kann, hängt zusätzlich vom Gerät, vom Betriebssystem und davon ab, ob RCS im jeweiligen Netz freigeschaltet ist. Deshalb prüfe ich vor jedem Versand jede Nummer einzeln ab und leite alles, was kein RCS kann, automatisch als SMS aus. Sie zahlen dann den SMS-Preis statt den RCS-Preis – aber Ihre Botschaft kommt auch bei diesen Kontakten an, nur eben schlichter dargestellt.

  • Direkte Verträge mit den Netzen, über die laut Regulierungsbehörde über 95 % der in Österreich genutzten SIM-Karten laufen
  • Kein „mindestens ein Netzbetreiber"-Kleingedrucktes: Sie wissen vor dem Versand, wie viel Ihrer Liste RCS-fähig ist
  • Automatischer Fähigkeitscheck je Rufnummer vor jedem Versand – inklusive Auswertung, welcher Anteil Ihrer Kontakte RCS empfangen kann
  • SMS-Fallback für jede Nummer ohne RCS – abgerechnet wird nur, was tatsächlich zugestellt wurde
  • Markenverifizierung inklusive: Ihr Name, Ihr Logo und das Häkchen in der Nachrichten-App

Marktanteile nach aktiven SIM-Karten ohne M2M, Stand Ende 2025: RTR Telekom Monitor. Netzzuordnung der Marken laut RTR-Übersicht „Anbieter im Mobilnetz“, Stand April 2026. Österreich verfügt über drei physische Mobilfunknetze; sämtliche Zweit- und Diskontmarken nutzen vertraglich eines dieser Netze. Freigabelogik laut Google-Entwicklerdokumentation zu RCS Business Messaging.

Der ehrliche Vergleich

RCS vs. SMS vs. WhatsApp Business vs. E-Mail-Newsletter

Kein Kanal gewinnt in jeder Zeile. Deshalb hier die Kriterien, die in der Praxis über den Erfolg entscheiden – inklusive der Punkte, in denen RCS schlechter abschneidet.

Stand Juli 2026. Zeichen-, Button- und Kartenlimits laut Google-Entwicklerdokumentation zu RCS Business Messaging. Richtpreise: öffentliche Listenpreise von AWS End User Messaging für Österreich (RCS je nach Typ 0,0652 bis 0,1200 USD) sowie veröffentlichte Preislisten für WhatsApp-Marketingvorlagen im deutschsprachigen Raum. Unternehmensnachrichten über RCS sind laut Google-Dokumentation ausdrücklich nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sondern nur auf dem Transportweg.
KriteriumSMSRCS Business MessagingWhatsApp BusinessE-Mail-Newsletter
App beim Empfänger nötig neinnein – vorinstallierte Nachrichten-Appja, WhatsApp muss installiert seinnein, aber Postfach wird seltener geöffnet
Absender erkennbar nur Nummer oder TextkürzelName, Logo, Farbe + VerifizierungshäkchenProfilname und ProfilbildAbsendername, technisch leicht fälschbar
Textlänge 160 Zeichenbis 3.072 Zeichenrund 1.000 Zeichen je Vorlagepraktisch unbegrenzt
Bilder, Videos, PDF nur als MMS, in Österreich unüblichja, bis 100 MB pro Nachrichtjaja, als Anhang
Buttons & Karussell neinbis 4 Buttons je Karte plus 11 Chips, Karussell mit 2 bis 10 Kartenja, mit engeren Vorlagennur verlinkter Text
Lese- und Zustellbestätigung neinja, inklusive Tippen-Anzeigejanur indirekt über Tracking-Pixel
Ende-zu-Ende-verschlüsselt neinnein bei Unternehmensnachrichtenjanein
Erreichbarkeit in Österreich praktisch jede Mobilnummergeräte- und netzabhängig, Rest über SMS-Fallbacksehr hoch, aber nur mit installierter Appnur wer eine E-Mail-Adresse hinterlassen hat
Richtpreis je Nachricht rund 1 Cent zzgl. Netzentgeltrund 6 bis 12 Cent je nach Nachrichtentyprund 11 Cent für MarketingvorlagenBruchteil eines Cents
Stärkster Einsatzzweck Codes, kurze AlarmeAngebot, Termin, Status – mit Bild und einem Tipp zur Handlunglaufender Dialog mit Bestandskundenlange Inhalte, Storytelling, Bestandspflege
Was der Kanal kann

Die Funktionen, aus denen eine RCS-Kampagne gebaut wird

Alles, was hier steht, ist in der Google-Dokumentation als harte Grenze definiert – keine Wunschliste, sondern das, was tatsächlich versendbar ist.

Verifizierter Absender

Ihr Firmenname, Ihr Logo, Ihre Markenfarbe und ein Verifizierungshäkchen in der Nachrichten-App. Der Empfänger sieht sofort, dass die Nachricht wirklich von Ihnen kommt – das ist der eigentliche Vertrauensvorsprung gegenüber jeder SMS.

Bilder, Videos und Dateien

Bis zu 100 MB pro Nachricht: Produktfoto, Erklärvideo, Angebot als PDF, Anfahrtsskizze. Was Sie sonst mühsam verlinken, liegt direkt in der Nachricht.

Antippbare Buttons

Bis zu vier Vorschläge direkt in einer Angebotskarte und bis zu elf weitere als Chips darunter: anrufen, Route anzeigen, Standort teilen, Link öffnen oder einen Termin in den Kalender legen. Kein Formular, kein Login.

Karussell mit bis zu 10 Karten

Mehrere Angebote, Objekte oder Termine in einer einzigen Nachricht – jede Karte mit eigenem Bild, eigener Beschreibung und eigenem Button. Ein Mini-Katalog im Posteingang.

Zustell- und Lesebestätigung

Sie sehen pro Nachricht, ob sie zugestellt und ob sie gelesen wurde – dazu, welcher Button wie oft angetippt wurde. Endlich messbar statt geschätzt.

Rückkanal in derselben Konversation

Antwortet jemand, landet die Antwort im selben Thread – nicht in einem anonymen Postfach. Aus dem Versand wird ein Gespräch, das man weiterführen kann.

Automatischer SMS-Fallback

Vor dem Versand wird jede Nummer geprüft. Wer kein RCS empfangen kann, bekommt automatisch eine SMS mit derselben Kernbotschaft. Abgerechnet wird nur, was zugestellt wurde.

Anbindung an Ihre Systeme

Auslöser aus CRM, Shop oder Terminsystem: Warenkorbabbruch, Servicefälligkeit, Terminerinnerung. Abmeldungen fließen automatisch zurück, damit Ihre Liste sauber bleibt.

Das sehe ich immer wieder

Woran RCS-Projekte in Österreich scheitern

Sechs Punkte, die ein RCS-Projekt teuer machen, bevor die erste Nachricht draußen ist – und die man alle vorher lösen kann.

Der Anbieter erreicht nur ein Netz

Viele Plattformen formulieren für Österreich vorsichtig, dass sie „mindestens einen großen Netzbetreiber" unterstützen. Sie merken das erst an der Auswertung: Ein großer Teil Ihrer Liste hat nie eine RCS-Nachricht gesehen.

Kein Fähigkeitscheck vor dem Versand

Ohne vorherige Prüfung je Rufnummer wissen Sie nicht, wie groß Ihre RCS-fähige Basis überhaupt ist – und rechnen die Kampagne auf einer Zahl, die es nicht gibt.

Fallback wird nicht eingeplant

RCS bringt keinen SMS-Fallback von Haus aus mit, der muss gebaut werden. Fehlt er, gehen Nachrichten schlicht verloren. Ist er schlecht gebaut, kommt beides an und Sie zahlen doppelt.

Das Opt-in trägt nicht

Eine Einwilligung für den E-Mail-Newsletter deckt Werbung aufs Handy nicht ab. In Österreich ist elektronische Direktwerbung ohne vorherige Zustimmung unzulässig – der Strafrahmen liegt bei bis zu 50.000 Euro.

Die Nachricht ist eine SMS mit Bild

Der Kanal kann Karussell, Buttons und Video – genutzt wird ein Satz Text und ein Link. Dann zahlen Sie RCS-Preise für SMS-Ergebnisse.

Nur auf einem Gerätetyp getestet

Die Darstellung ist zwischen den Betriebssystemen nicht identisch: Karten werden unterschiedlich angezeigt, längere Texte auf manchen Geräten abgeschnitten. Wer nur auf einem Handy testet, verschickt blind.

Mein Vorgehen

So läuft ein RCS-Projekt bei mir ab

Fünf Schritte, dieselbe Reihenfolge wie in meinen eigenen Firmen: erst rechnen, dann bauen, dann skalieren.

Schritt 1

Basis prüfen, bevor irgendetwas kostet

Ich lasse Ihre Kontaktliste gegen die Netze prüfen und sage Ihnen, wie viele Ihrer Nummern heute tatsächlich RCS empfangen können. Erst mit dieser Zahl lässt sich seriös rechnen, ob sich der Kanal für Sie lohnt – vorher ist alles Vermutung.

Schritt 2

Einwilligung und Datenfluss klären

Wir prüfen, ob Ihre bestehenden Einwilligungen Werbung auf das Handy abdecken, und bauen sonst einen sauberen Opt-in-Weg auf. Dazu Abmeldeliste, Auftragsverarbeitungsvertrag und die Rückschreibung von Abmeldungen ins CRM.

Schritt 3

Absender verifizieren lassen

Firmenname, Logo, Farbe und Kontaktdaten werden als verifizierter Absender eingereicht und freigegeben. Bei Freigabe über den Netzbetreiber greift genau hier mein Vertragszugang – ohne ihn wird ein Absender in diesem Netz abgelehnt.

Schritt 4

Erste Kampagne bauen und gegentesten

Wir bauen die erste Nachricht mit Bild, Buttons und – wo sinnvoll – Karussell, samt SMS-Fallback-Text. Getestet wird auf beiden Betriebssystemen, weil die Darstellung nicht identisch ist. Dann geht ein kleiner Teil der Liste raus.

Schritt 5

Auswerten, nachschärfen, automatisieren

Zugestellt, gelesen, angetippt, konvertiert – pro Nachricht und pro Button. Was funktioniert, wird zum wiederkehrenden Auslöser aus Ihrem System: Terminerinnerung, Servicefälligkeit, Warenkorbabbruch. Ab dann läuft der Kanal ohne Sie.

Was Sie bekommen

RCS Business Messaging – konkret geliefert

Klar umrissen, ohne Kleingedrucktes. Das steckt in der Zusammenarbeit.

  • Reichweiten-Analyse Ihrer Kontaktliste: wie viele Ihrer Nummern heute RCS-fähig sind, aufgeschlüsselt statt geschätzt
  • Netzzugang über Verträge mit den Anbietern hinter über 95 % der in Österreich genutzten SIM-Karten
  • Markenverifizierung: Name, Logo, Farbe und Verifizierungshäkchen in der Nachrichten-App Ihrer Kundschaft
  • Aufbau der ersten Kampagne inklusive Bild, Buttons, Karussell und ausformuliertem SMS-Fallback
  • Rechtssicherer Einwilligungs- und Abmeldeprozess samt Auftragsverarbeitungsvertrag und Sperrliste
  • Anbindung an CRM, Shop oder Terminsystem für automatische Auslöser statt manuellem Versand
  • Auswertung je Nachricht und je Button – zugestellt, gelesen, angetippt, konvertiert
  • Eine ehrliche Wirtschaftlichkeitsrechnung: Setup, Monatskosten, Preis je Nachricht und Fallback-Anteil in einer Zahl
Aus der Praxis

Wofür österreichische Betriebe RCS einsetzen

Neun Anwendungsfälle, bei denen der Kanal seine Stärken ausspielt – weil es um Handlung geht, nicht um Reichweite.

Handwerk & Dienstleister

Terminbestätigung, die niemand mehr vergisst

Bestätigung mit Kalender-Button, Erinnerung am Vortag und „Techniker ist unterwegs" mit Foto und Namen. Absagen kommen früher – die Lücke im Kalender lässt sich noch füllen.

Kfz & Autohaus

Servicefälligkeit mit einem Tipp zum Termin

Erinnerung mit Fahrzeugbezug, Kostenrahmen als Karte und den Buttons „Termin buchen" und „Serviceberater anrufen". Aus einer Erinnerung wird ein Werkstatttermin statt eines Anrufversuchs.

Immobilien

Objekte als Karussell statt als PDF-Wüste

Bis zu zehn Objekte mit Foto, Eckdaten und „Details ansehen" in einer Nachricht, dazu Besichtigungstermin per Kalender-Button. Interessenten reagieren im Thread statt gar nicht.

Einzelhandel

Aktion mit Bild, Filiale und Route

Angebotskarte mit Produktfoto, Gültigkeitsdatum und „Route zur Filiale". Der Weg vom Angebot zum Besuch ist ein Fingertipp statt einer Suche.

Onlinehandel

Warenkorbabbruch mit dem Produkt im Bild

Erinnerung mit genau dem Artikel, den jemand liegen gelassen hat, plus Direktlink zum Abschluss. Dazu Versandstatus mit Live-Tracking-Button statt einer weiteren E-Mail.

Gastronomie & Hotellerie

Reservierung, Karte und Rückfrage in einem Thread

Bestätigung mit Adresse und Karte, Tagesangebot als Karussell, Umbuchen oder Stornieren per Button. Die Rückfrage landet bei Ihnen statt in einem Bewertungsportal.

Gesundheit & Ordinationen

Terminlogistik ohne sensible Daten

Bestätigung, Erinnerung, Verschiebung und Wegbeschreibung mit einem Tipp. Bewusst nur Organisatorisches: Befunde und Diagnosen gehören nicht in diesen Kanal.

Finanz & Versicherung

Der verifizierte Absender als Betrugsschutz

Gerade dort, wo im Namen von Unternehmen betrogen wird, ist ein bestätigter Absender bares Geld wert. Statusupdates und Zahlungserinnerungen mit Button statt Link in einer anonymen SMS.

Gemeinden & Vereine

Information, die auch ohne App ankommt

Störungsmeldung, Terminänderung, Veranstaltungshinweis mit Bild und Kalendereintrag – erreichbar auch für alle, die keine Messenger-Gruppe nutzen.

Ehrlich gerechnet

Was RCS Business Messaging in Österreich kostet

Beim Preis hören die meisten Anbieterseiten auf. Ich halte das für den falschen Zeitpunkt, weil sich genau hier entscheidet, ob sich der Kanal für Sie rechnet. Die Kosten bestehen aus drei Teilen: einer einmaligen Einrichtung des Absenders, einer laufenden Monatsgebühr je Netz und dem Preis pro Nachricht. Dazu kommt ein vierter Posten, den fast niemand mitrechnet – der SMS-Fallback für alle Empfänger ohne RCS.

Konkret heißt das: Eine reine Textnachricht bis 160 Zeichen liegt in Österreich nach öffentlichen Listenpreisen bei rund 6 US-Cent, eine Nachricht mit Bild, Karussell oder längerem Text bei rund 7 US-Cent, eine 24-Stunden-Konversation mit Rückkanal bei rund 12 US-Cent. Eine SMS kostet einen Bruchteil davon, kann aber weder Bild noch Button. Bei den laufenden Gebühren gehen die Anbieter weit auseinander: Je nach Plattform und Netz reicht die Monatspauschale von niedrigen zweistelligen Eurobeträgen bis zu mehreren hundert Euro – ein Punkt, den man vor der Auswahl klären muss und nicht danach.

Der Rechenweg, den ich mit Ihnen aufmache, sieht deshalb anders aus als eine Preisliste: Wir nehmen Ihre echte Liste, prüfen den RCS-fähigen Anteil und rechnen die Kampagne mit beiden Preisen – RCS für den einen Teil, SMS für den Rest. Erst diese Mischkalkulation ergibt den Preis pro erreichten Kontakt. Dagegen stellen wir den Wert einer Handlung: Was ist ein bestätigter Termin wert, was ein abgeschlossener Warenkorb, was eine vermiedene Terminlücke? Wenn die Rechnung nicht aufgeht, sage ich Ihnen das im Erstgespräch.

  • Einrichtung des Absenders — einmalig je Netz, je nach Plattform meist niedriger zweistelliger Eurobereich – plus Markenprüfung
  • Laufende Grundgebühr — je nach Plattform und Netz von niedrigen zweistelligen Eurobeträgen bis zu mehreren hundert Euro im Monat – unabhängig vom Versandvolumen
  • Textnachricht bis 160 Zeichen — rund 6 US-Cent nach öffentlichen Listenpreisen für Österreich
  • Nachricht mit Bild, Karussell oder längerem Text — rund 7 US-Cent nach öffentlichen Listenpreisen für Österreich
  • 24-Stunden-Konversation mit Rückkanal — rund 12 US-Cent, deckt den gesamten Dialog innerhalb von 24 Stunden ab
  • SMS-Fallback — nur für Empfänger ohne RCS – abgerechnet wird ausschließlich, was zugestellt wurde

Richtwerte auf Basis der öffentlichen Listenpreise von AWS End User Messaging für Österreich (Stand 30.07.2026: RCS Basic 0,0652 USD, RCS Single 0,0677 USD, 24-Stunden-Konversation 0,1200 USD) sowie veröffentlichter Einrichtungs- und Monatsgebühren österreichischer Netze. Ihr tatsächlicher Preis hängt von Volumen und Anbieter ab – die verbindliche Kalkulation bekommen Sie von mir schriftlich, bevor etwas beauftragt wird.

Rechtlicher Rahmen

DSGVO, TKG und Opt-in: was in Österreich gilt

Werbenachrichten auf das Handy sind in Österreich strenger geregelt als in vielen Nachbarländern. Nach § 174 des Telekommunikationsgesetzes 2021 ist elektronische Direktwerbung ohne vorherige Einwilligung des Empfängers unzulässig, und die Absenderkennung darf weder unterdrückt noch verfälscht werden. Der Strafrahmen für unerbetene elektronische Nachrichten liegt bei bis zu 50.000 Euro. Das Gesetz nennt die SMS ausdrücklich; eine Entscheidung speziell zu RCS gibt es bisher nicht. Ich arbeite deshalb konsequent mit der strengeren Annahme, dass für RCS dasselbe gilt – eine Lesart, nach der eine RCS-Werbenachricht milder behandelt würde, ist nicht in Sicht.

Es gibt eine Ausnahme für bestehende Kundenbeziehungen, aber sie ist eng: Alle fünf Bedingungen müssen gleichzeitig erfüllt sein – die Nummer stammt aus einem Verkauf oder einer Dienstleistung, es geht um eigene ähnliche Leistungen, der Widerspruch wurde schon bei der Erhebung eingeräumt, er ist bei jeder Zusendung kostenlos möglich, und der Empfänger hat nicht widersprochen. Fehlt eine davon, brauchen Sie eine Einwilligung. Wichtig zu wissen: Die ECG-Liste der RTR enthält ausschließlich E-Mail-Adressen und ist für Rufnummern kein Sperrmechanismus – Sie müssen Ihre eigene Abmeldeliste führen.

Ein Punkt, bei dem ich bewusst nicht schönrede: Unternehmensnachrichten über RCS sind laut Google-Dokumentation nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Die Übertragung ist transportverschlüsselt und die Daten liegen verschlüsselt gespeichert, aber die Schlüssel verwaltet der Betreiber der Plattform. Für Termine, Angebote und Statusmeldungen ist das völlig unproblematisch – Gesundheitsdaten, vollständige Zahlungsdaten oder andere besonders geschützte Kategorien gehören trotzdem nicht in diesen Kanal. Wer Ihnen RCS als verschlüsselten Kanal verkauft, hat die Dokumentation nicht gelesen.

  • Eigenes, dokumentiertes Opt-in für den Kanal Handy – ein Newsletter-Opt-in reicht dafür nicht aus
  • Abmeldemöglichkeit in jeder Nachricht, kostenlos und mit einem Tipp
  • Eigene Sperrliste, kanalübergreifend und sofort wirksam – Abmeldungen fließen automatisch ins CRM zurück
  • Auftragsverarbeitungsvertrag und europäische Datenregion für die Absenderinfrastruktur
  • Absenderidentität korrekt und unverschleiert, wie es das Telekommunikationsgesetz verlangt
  • Keine Gesundheits-, Zahlungs- oder anderen besonders geschützten Daten im Nachrichtentext
Häufige Fragen

RCS Business Messaging – Ihre Fragen, ehrlich beantwortet

Was Unternehmen vor dem ersten Projekt am häufigsten wissen wollen.

Was ist RCS Business Messaging?

RCS Business Messaging ist der geschäftliche Einsatz des SMS-Nachfolgers RCS. Unternehmen versenden Nachrichten mit Markenname, Logo, Verifizierungshäkchen, Bildern, Videos und antippbaren Buttons direkt in die vorinstallierte Nachrichten-App auf dem Handy. Der Standard stammt von der GSMA, also von der Vereinigung der Mobilfunkbetreiber. Empfänger brauchen keine zusätzliche App und keine Registrierung.

Was ist der Unterschied zwischen RCS Marketing und RCS Business Messaging?

Technisch gibt es keinen. RCS Business Messaging ist der Fachbegriff für den Kanal, RCS Marketing beschreibt den Einsatz für Kampagnen, Angebote und Aktionen. Daneben wird derselbe Kanal auch rein serviceorientiert genutzt – für Terminbestätigungen, Versandstatus oder Sicherheitscodes. In der Praxis läuft beides über denselben verifizierten Absender.

Wie viele Menschen erreiche ich mit RCS in Österreich?

Ich habe Verträge mit den Anbietern, über deren Netze mehr als 95 % aller in Österreich genutzten SIM-Karten laufen. Wie viele Ihrer Kontakte tatsächlich eine RCS-Nachricht anzeigen können, hängt zusätzlich vom Gerät und der Freischaltung im jeweiligen Netz ab. Deshalb prüfe ich Ihre Liste vorab und nenne Ihnen die echte Zahl, statt mit einem Marktanteil zu werben.

Was passiert, wenn ein Empfänger kein RCS hat?

Dann wird die Nachricht automatisch als SMS zugestellt. Vor jedem Versand wird jede Rufnummer auf ihre Fähigkeiten geprüft; alles ohne RCS läuft über den SMS-Weg mit derselben Kernbotschaft. Abgerechnet wird nur, was tatsächlich zugestellt wurde. So erreicht Ihre Botschaft auch alle Kontakte ohne RCS – nur eben schlichter dargestellt.

Was kostet eine RCS-Nachricht in Österreich?

Nach öffentlichen Listenpreisen liegt eine reine Textnachricht bei rund 6 US-Cent, eine Nachricht mit Bild oder Karussell bei rund 7 US-Cent und eine 24-Stunden-Konversation bei rund 12 US-Cent. Dazu kommen eine einmalige Einrichtung des Absenders je Netz und eine laufende Monatsgebühr, die je nach Plattform stark schwankt. Der ehrliche Preis pro erreichtem Kontakt ergibt sich erst aus der Mischung mit dem SMS-Fallback – genau die rechne ich Ihnen vorher aus.

Funktioniert RCS auf dem iPhone?

Auf dem iPhone gibt es RCS seit iOS 18, geschäftliche Nachrichten seit iOS 18.1 – aber nur in Märkten, in denen der Netzbetreiber das freigeschaltet hat. Für Österreich führt Apple derzeit ein einziges Netz mit RCS-Unterstützung, und dabei geht es um private Nachrichten. Einen öffentlichen Beleg, dass Unternehmensnachrichten iPhones in Österreich bereits erreichen, gibt es zum Stand Juli 2026 nicht. Ich plane diese Kontakte deshalb über den SMS-Weg ein und prüfe den Stand vor jeder Kampagne neu.

Ist RCS Business Messaging DSGVO-konform?

Der Kanal lässt sich DSGVO-konform betreiben, aber nur mit sauberem Unterbau: Einwilligung als Rechtsgrundlage, dokumentierte Opt-ins, Abmeldung in jeder Nachricht, eigene Sperrliste, Auftragsverarbeitungsvertrag und europäische Datenregion. Zusätzlich gilt in Österreich das Telekommunikationsgesetz, das für elektronische Direktwerbung eine vorherige Zustimmung verlangt. Diesen Teil richte ich mit Ihnen ein, bevor die erste Nachricht rausgeht.

Brauche ich ein eigenes Opt-in für RCS-Werbenachrichten?

In aller Regel ja. Eine Einwilligung für den E-Mail-Newsletter deckt Werbung auf das Handy nicht ab. Nach § 174 TKG 2021 ist elektronische Direktwerbung ohne vorherige Zustimmung unzulässig, der Strafrahmen liegt bei bis zu 50.000 Euro. Es gibt eine enge Ausnahme für bestehende Kundenbeziehungen, für die aber fünf Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein müssen. Das prüfen wir für Ihren konkreten Fall.

Sind RCS-Nachrichten verschlüsselt?

Bei Unternehmensnachrichten nicht Ende-zu-Ende. Laut Google-Dokumentation sind sie auf dem Transportweg verschlüsselt und verschlüsselt gespeichert, die Schlüssel verwaltet aber die Plattform. Für Termine, Angebote und Statusmeldungen ist das unkritisch. Gesundheitsdaten, vollständige Zahlungsdaten oder andere besonders geschützte Kategorien gehören trotzdem nicht in diesen Kanal.

Was ist der Unterschied zu WhatsApp Business?

Der größte Unterschied ist die App: WhatsApp erreicht nur, wer WhatsApp installiert hat, RCS landet in der Nachrichten-App, die auf jedem Handy vorinstalliert ist. Dafür ist WhatsApp Ende-zu-Ende-verschlüsselt und im deutschsprachigen Raum als Dialogkanal etablierter. Für Angebote, Termine und Statusmeldungen mit klarer Handlung spielt RCS seine Stärken aus, für laufenden Dialog mit Bestandskunden oft WhatsApp.

Wie lange dauert es, bis ich senden kann?

Die Markenverifizierung selbst ist schnell, sobald die Unterlagen vollständig sind. Länger dauert die Freigabe dort, wo der Netzbetreiber sie selbst steuert – ohne bestehenden Vertrag mit dem Netz wird ein Absender dort schlicht abgelehnt. Weil ich diese Verträge habe, entfällt bei mir genau der Schritt, der bei anderen Anbietern Wochen kostet. Realistisch planen wir ab Freigabe der Unterlagen einige Wochen bis zur ersten Kampagne.

Lohnt sich RCS für kleine und mittlere Unternehmen?

Es kommt darauf an, ob Sie viele einzelne Handlungen auslösen – Termine, Abholungen, Rückrufe, Serviceintervalle. Dann rechnet sich der Kanal oft schon bei kleinen Listen, weil ein bestätigter Termin mehr wert ist als der Preis der Nachricht. Wenn Sie dagegen zwei Mal im Jahr einen Newsletter versenden, ist RCS zu teuer. Diese Einschätzung bekommen Sie von mir im Erstgespräch, auch wenn sie gegen einen Auftrag spricht.

Kontakt & Termin

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Schicken Sie mir Ihre Ausgangslage – ich prüfe Ihre Liste gegen die Netze und sage Ihnen ehrlich, ob sich RCS Business Messaging für Ihr Unternehmen rechnet oder ob Ihr Geld woanders besser aufgehoben ist.